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Dienstag, 28. November 2006

Hormoncocktail


Auf die Frage meiner Freundin
"Hast du eine Antwort auf die Frage: Was ist und wie funktioniert Liebe?" schrieb ich ihr heute Morgen nach langem Überlegen folgende Antwort:
"Oh je, mit dieser Frage überforderst du nicht nur mich, sondern wahrscheinlich alle Psychologen und Philosophen dieser Welt!

Banal gesprochen ist es nur eine Ausschüttung von Endorphinen, ausgelöst durch das "Kuschelhormon" Oxytocin, was überhaupt erst möglich gemacht wurde durch das "Zusammenpassen" der Pheromone, was letztendlich der Sicherstellung der Erhaltung der Art dient....
Aber findest du so eine chemische Reaktion befriedigend für die vielen bunten Schmetterlinge in der Magengrube...?
Vielleicht nur die Erkenntnis, dass körpereigenes Doping gar nicht so verkehrt sein kann. (Bei Sportwettkämpfen glaub ich auch zugelassen.) Und genau deswegen hält das Verliebtsein nur 3 Monate an - sonst wär man ja permanent "druff" und würd gar nix mehr geregelt kriegen!
Und nach Ablauf dieser Dopingfrist sieht man dann weiter - in diesem Stadium befinde ich mich dann wohl gerade. Entweder war die Dosis ausreichend und man kommt zu dem Schluss, man könnte es noch länger mit dem Gegenüber aushalten. Oder man macht es wie manch andere Frau und sucht sich das nächste "Opfer" (das sind dann wohl die Endorphin-Junkies)

Oder man versucht, clean zu werden, wie du es wohl lange Zeit getan hast und ich es tun werde, wenn ich mich diesesmal so heftig irren sollte.
Denn im Moment kann ich mal wieder sagen: Wow, Liebe im fünften Monat kann richtig guttun

Viel mehr kann dir ein "alter Hase" wie ich dazu auch nicht sagen.........."

Hormoncocktail


Auf die Frage meiner Freundin
"Hast du eine Antwort auf die Frage: Was ist und wie funktioniert Liebe?" schrieb ich ihr heute Morgen nach langem Überlegen folgende Antwort:

"Oh je, mit dieser Frage überforderst du nicht nur mich, sondern wahrscheinlich alle Psychologen und Philosophen dieser Welt!

Banal gesprochen ist es nur eine Ausschüttung von Endorphinen, ausgelöst durch das "Kuschelhormon" Oxytocin, was überhaupt erst möglich gemacht wurde durch das "Zusammenpassen" der Pheromone, was letztendlich der Sicherstellung der Erhaltung der Art dient....
Aber findest du so eine chemische Reaktion befriedigend für die vielen bunten Schmetterlinge in der Magengrube...?
Vielleicht nur die Erkenntnis, dass körpereigenes Doping gar nicht so verkehrt sein kann. (Bei Sportwettkämpfen glaub ich auch zugelassen.) Und genau deswegen hält das Verliebtsein nur 3 Monate an - sonst wär man ja permanent "druff" und würd gar nix mehr geregelt kriegen!
Und nach Ablauf dieser Dopingfrist sieht man dann weiter - in diesem Stadium befinde ich mich dann wohl gerade. Entweder war die Dosis ausreichend und man kommt zu dem Schluss, man könnte es noch länger mit dem Gegenüber aushalten. Oder man macht es wie manch andere Frau und sucht sich das nächste "Opfer" (das sind dann wohl die Endorphin-Junkies)

Oder man versucht, clean zu werden, wie du es wohl lange Zeit getan hast und ich es tun werde, wenn ich mich diesesmal so heftig irren sollte.
Denn im Moment kann ich mal wieder sagen: Wow, Liebe im fünften Monat kann richtig guttun

Viel mehr kann dir ein "alter Hase" wie ich dazu auch nicht sagen.........."

Montag, 20. November 2006

Schnulzenhassliebe


"Ich habe einen Schatz gefunden, und er trägt deinen Namen.
So wunderschön und wertvoll und mit keinem Geld der Welt zu bezahlen.
Du schläfst neben mir ein, ich könnt dich die ganze Nacht betrachten.
Seh'n wie du schläfst, hör'n wie du atmest bis wir am Morgen erwachen.

Du hast es wieder mal geschafft mir den Atem zu rauben,
wenn du neben mir liegst, dann kann ich es kaum glaube,
dass jemand wie ich, so was Schönes wie dich verdient hat.

Wenn sich mein Leben überschlägt, bist du die Ruhe und die Zuflucht,
weil alles was du mir gibst einfach so unendlich gut tut.
Wenn ich rastlos bin, bist du die Reise ohne Ende (…)

Du bist das Beste, was mir je passiert ist,
es tut so gut, wie du mich liebst.
Vergess den Rest der Welt, wenn du bei mir bist.
Du bist das Beste was mir je passiert ist,
es tut so gut, wie du mich liebst.
Ich sag's dir viel zu selten, es ist schön, dass es dich gibt!"

(Auszug aus „Das Beste“ von Silbermond)

Ich mag deutsche Musik nicht. Ich weiß nicht warum, aber es klingt alles gleich. Und da man beim ersten Hinhören schon fast alles versteht, klingt vieles irgendwie lächerlich, kindisch, übertrieben oder einfach doof.

Aber wenn dieses Lied im Radio läuft, kann ich mich einfach nicht dagegen wehren… Ich versinke total darin, werde eins mit Sängerin Stefanie und singe lauthals mit - bis mir fast die Tränen kommen. Denn sie hat so recht, ich fühle fast alles, worüber sie singt!

Aber eben nicht alles.

Ich möchte z.B. meine kleine große Welt niemandem in die Hände legen. Ich bin immernoch für mich selbst verantwortlich, und das will ich bitteschön auch bleiben.

Bei der Stelle mit dem Gift bin ich mir da nicht so sicher:
„Auch wenn deine Nähe Gift wär, ich würd bei dir sein, solange bis ich sterbe.“
Wer will denn das?!
Aber das ist wahrscheinlich wie die Sache mit dem Frosch, den man in einen Topf mit Wasser setzt und es langsam erhitzt, bis er gar ist - weil er irgendwie nicht merkt, dass es zu kochen anfängt.

Hier haben wir dann z.B. eine Stelle, bei der ich wieder das kalte Grausen bekomme: „Betank mich mit Kraft, nimm mir Zweifel von den Augen“
Wie bitte?! Okay, manchmal bezweifle ich, ob es den Rosa Elefanten wirklich gibt, den ich dann und wann sehe. Aber Zweifel von den Augen nehmen?! Man kann mir vielleicht die Rosarote Brille von den Augen nehemen. Aber hier ist es immernoch mein Hirn, das mir einen Streich spielt!
Nee, da fehlt mir wohl einfach die Philosophische oder Dichterische Ader für.

Oder hier:
„Erzähl mir tausend Lügen, ich würd sie dir alle glauben“
Nee, nee, mein Guter! Ich lass mich zwar manchmal hinters Licht oder aufs Glatteis führen, aber trotz Rosa Elefanten und zeitweise auftretender Konzentrationsschwächen besitze ich tatsächlich noch ein selbständig denkendes Hirn!

Hier haben wir noch was Schönes:
„Dein Verlassen würde Welten zerstörn, doch daran will ich nicht denken.“
Genau. Vielleicht klappt’s ja diesmal? Positiv in die Zukunft sehen!

„Viel zu schön ist es mit dir, wenn wir uns gegenseitig Liebe schenken.“
Oder - was auch immer

…Und zu guter Letzt:
„doch ein Zweifel bleibt, dass ich jemand wie dich verdient hab.“
Oh doch, das hab ich mir verdient!

Die Frage ist nur, ob er mich verdient hat...? Wenn ich nur wüsste, was er verbrochen hat…?
Hähähä !!!

Dienstag, 10. Oktober 2006

DAS ist es!

Wir gehen beide unserer Arbeit nach. Ich ein bisschen weniger, ER ein bisschen mehr. Manchmal komme ich mir vor wie die brave Hausfrau, die treu jeden Tag auf IHN wartet, dass er endlich von der Arbeit nach hause kommt, die das Essen bereithält, den Fernseher schonmal warmlaufen lässt und das Bett schon aufgeschlagen hat.

Gestern war es ein klein wenig anders. Aber genau diese Kleinigkeiten machen das große Gefühl aus.

Ich habe nach der Arbeit eine Freundin im Krankenhaus besucht. Ich hatte mir keine Zeit gesetzt, wann ich zu hause sein wollte, ich wollte soviel Zeit mit ihr verbringen, bis die Schwestern mich rausschmissen.
Und wann ER nach hause kommen würde, wusste er selbst noch nicht, also „freie Abendplanung“ für mich.

Trotzdem springe ich um fünf vor Ladenschluss noch schnell bei ALDI rein, um IHM Eis mitzubringen, das ER schon seit Tagen im Kühlfach vermisst, und das wir beide immerwieder vergessen haben nachzukaufen.
Als ich schließlich zu hause bin, stelle ich mir einen kleinen Snack aus dem Kühlschrank zusammen, schalte den Frauenfilm an, und ein Sauergespritzter wartet darauf, zum gemütlichen Teil des Abends überzugehen.
Das Telefon klingelt - mit SEINER Melodie! Hurra :D
„Bist du schon zu hause?“
„Ja, aber noch nicht lange.“
„Hast du schon gegessen?“
„Bin gerade dabei.“
„Hm, ich bin schon auf der Autobahn. Und ich hätte Lust auf Pizza…“
Das ist mein Stichwort! „Bei Pizza werde ich immer schwach! Ich rufe den indischen Pizzamann an und bestelle das Übliche!“
Wir witzeln noch über den Freundlichen Indischen Mitbürger, verabschieden uns, und kurz drauf gebe ich dem Pizzaservice meine Bestellung durch.

Nachdem ich die Pizza abgeholt habe, stelle ich sie zum Warmhalten in den Backofen, da der Pizzabäcker doch schneller war als der Verkehr auf der Autobahn. Voller Vorfreude, den herzhaften Pizzaduft inhalierend, sitze ich ungeduldig auf der Couch.
Und dann steht ER endlich in der Tür - mit zwei Eisbechern in der Hand…